Kambodscha

Kambodscha “low-cost” Produktions- und Fertigungsland im Aufbruch

Kostengünstigster Produktions-Standort in Südostasien


Das Königreich Kambodscha  ist eine konstitutionelle Monarchie mit Norodom Sihamoni, ein Monarch, der vom Königlichen Thronrat
als Staatsoberhaupt gewählt wurde. Der Regierungschef ist Hun Sen, er ist der längst dienende nicht-königliche Führer in Südostasien  und herrscht seit über 30 Jahren in Kambodscha.

Kambodscha mit seinen 16 Millionen Einwohnern grenzt direkt an Vietnam, Laos und Thailand an. Hat auch eigenen Tiefsee-Container-Hafen in Sihanoukville am Golf von Thailand. 220 Kilometer von der Hauptstadt Phnom Penh.

Kambodscha ist eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt, und die Armutsbekämpfung wurde durch das Wachstum der Dienstleistungen und Exporte im Tourismussektor sowie der Bekleidungsbranche erreicht. Die Armutsquote ging von 47,8 Prozent im Jahr 2007 auf 13,5 Prozent im Jahr 2014 zurück.

Kambodscha ist noch ein echtes Schwellenland, wie das BIP mit über 7,0% zeigt. Kambodscha ist daher ein erstklassiges Ziel für kostengünstige, arbeitsintensive Fertigung. Hier ist, im Gegensatz zu den fortgeschrittenen Emerging Countrys, noch  viel mehr moeglich. Denn, Je mehr sich ein Schwellenland weiterentwickelt, ökonomisch vorwaerts kommt desto  mehr verliert es, aus Sicht des FDI, die echten Schwellenland Vorteile.


Mehr als 50% der Bevölkerung ist unter 25 Jahren. 75% der gesamten kambodschanischen Exporte kommen aus der Bekleidungsindustrie. Dennoch ist Kambodscha stark unterbewertet und macht immense Fortschritte. Hat bereits 28 Industrieparks und Sonderwirtschaftszonen (Vietnam 330). Durch Thailands Verlust des Präferenzsystems (APS der Steuerprivilegien), Freistellung von Zöllen fuer Ausfuhren in die EU-Mitgliedstaaten  seit 1. Januar 2015  ist benachbartes Kambodscha stark begünstigt. Ausländische Investoren können eine Landnutzungspacht bis zu 50 Jahren kaufen. Zum Vergleich 55 Jahre in Vietnam und 30 Jahre in Thailand.


Kambodscha ist der kostenguenstigste Wirtschaftsstandort Aseans. Niedrigste Arbeits-, Material- und Produktionskosten. Miete für  Produktionsflächen ab 1,80 € m² / Monat. Durchschnittlicher Arbeitnehmerlohn ab $ 135 / Monat. Idealer Standort für Produktion, Handel, Import, Lagerung, Export. Das bringt vermehrt ausländische Investitionen, vor allem aus den lohnintensiven Sektoren, ins Land.

Kambodscha ist Mitglied von ASEAN und WTO und implementiert MFN und GSP Präferenz mit anderen Ländern, insbesondere den Vereinigten Staaten (USA) und der Europäischen Union (EU). 

Die gesetzlichen Auflagen, die Einstiegsstufen für KMU, sind  im Gegensatz zu den bereits gut entwickelten Schwellenländern Malaysia, Thailand, Vietnam, deutlich geringer. Daher sind auch die gesetzlichen Voraussetzungen für die  Investitions- und Betriebslizenz in Kambodscha niedriger als in den Nachbarländern. Hier ist noch Arbeitsplatzschaffung Thema Nummer eins, anstatt erweiterte High-Tech und Umweltauflagen. Damit einhergeht dass  das erforderliche Investitionskapital deutlich geringer ist. In Kambodscha ist man auch als Nicht-Hightech-Hersteller, als reiner Manufacturer mit bewaehter Technik und Serienmontage willkommen. Das bringt zusaetzlich vermehrt US und Europaeische Investoren und Unternehmen ins Land.


Vorteile der Investition in Kambodscha

>ASEAN-Mitgliedschaft bietet regionale Handelsvorteile

>WTO-Mitglied seit 2004 damit zunehmende Handelsintegrationen

>Niedrigste Arbeitskosten Asiens mit dynamischen Arbeitskraeften

>Duty Free oder bevorzugter Export Zugang zu den meisten entwickelten Volkswirtschaften

>Āusserst günstiges Investitionsumfeld

Wirtschaft, Industrie ist die primäre Quelle


Kambodschas Wachstums besteht vor allem durch Export von Kleidung und Schuhen in die USA und der EU.

Kambodschas großes Angebot von kostengünstigen Arbeitskräften und die Investitionsförderungsmassnahmen haben eine Zunahme von ausländischen Direktinvestitionen (FDI) angezogen. Den Foreign Direct Investitionen (FDI), und der Export-Industrie ist von der kambodschanischen Regierung Priorität gegeben.

Wie z.B. der japanischen Provinz Osaka die in den Agrarsektor Kambodschas  investiert. Kazuyuki Nui, Vizepräsident der Osaka-Präfektur will moderne Technologie in Kambodscha einführen, um zu helfen, die landwirtschaftliche Produktion zu erhöhen und es zu ermöglichen, rohe und verarbeitete Produkte nach Übersee zu exportieren. Osaka ist für seine agro-industrielle Technologie weltberühmt. Auch Manufacturer und Assembler anderer Investorenbereiche Japans verlagern ihre Manufacturing Produktion aus Kostengruenden nach Kambodscha.

 
Mehr als 300 französische Unternehmen investieren in Kambodscha laut der französischen NGO Fondation Prospective Innovation (FPI). Die Franzoesischen Unternehmer investierten in die Bereiche Bekleidung, Textil, Produktion, Landwirtschaft und Tourismus, abhaengig erheblicher Arbeitskraft, reichlich natürlicher Ressourcen und günstigen Standort Voraussetzungen für langfristige Investitionen.

 

Produktion und Fertigung


Nach dem ANZ-Bericht bewegen sich die Exporte langsam von den traditionellen Sendungen mit geringer Wertschöpfung ab. Obwohl Bekleidung, Textilien und Schuhe immer noch fast drei Viertel der Gesamtausfuhren ausmachen, ist der Anteil der "anderen" Posten im Jahr 2015 auf 21,5 Prozent gestiegen, von weniger als einem Prozent im Jahr 2004. Nach Angaben von Kambodschas General Department of Customs und Excise stiegen die Ausfuhren von Bekleidung und Schuhen im Jahr 2016 um 7,2 Prozent auf 7,3 Milliarden US-Dollar, von $ 6,8 Milliarden im Jahr 2015. Die Ausfuhren Kambodschas in die EU stiegen 2016 um 14 Prozent auf $ 3,8 Milliarden.

 

2014 verzeichneten Kambodschas Fahrrad-Exporte einen Anstieg von 55% auf 1,8 Millionen und ist damit der zweitgrößte Exporteur nach Europa, nach Taiwan. Derzeit gibt es sechs Fahrradhersteller in Kambodscha, von denen fünf taiwanesische Unternehmen sind.


• Niedrige Arbeitskosten machen Kambodscha attraktiv. In zunehmendem Maße auslagern globale Unternehmen Teile der arbeitsintensiven Bereiche mit leichterem  Produktionsprozess nach Kambodscha aus, wie z.B. Fahrradverarbeitung, Elektronik und elektronische Fertigung und Montage, sowie eine Mischung aus anderen leichten Fertigungsprodukten. Kabelbäume, Herstellung von Teilen für digitale Informationsgeräte, Chassis- und Karosseriebauteile, und sogar Edelsteinpolieren.


• Die meisten Komponenten, Teile und Rohstoffe stammen aus den Nachbarländern wie Thailand, Vietnam, China und Malaysia.

• Der zollfreie Status für die Ausfuhr nach Europa für eine Reihe von Fertigwaren hat die Investoren zunehmend dazu gebracht die Produktion aus den Nachbarländern mit steigenden Auflagen, sowie deren zunehmenden Mindestinvestitionen, nach Kambodscha zu verlagern.


• In Kambodscha prognostizieren derzeit zahlreiche internationale Bergbauunternehmen großes Potential für die Produktion von einer Reihe von Mineralien wie Gold, Kupfer und anderen unedlen Metallen, Bauxit, Eisenerz, Kohle sowie Öl und Gas, sowohl an als auch außerhalb der Küste. Trotz des Potenzials wurde Gold in Kambodscha noch nicht im kommerziellen Maßstab abgebaut.


• Renaissance Minerals ist dabei, eine Scoping- und Machbarkeitsstudie über ihre 1,2 Millionen Unzen Goldlager in Mondulkiri abzuschließen. Die nächste Stufe ist die Erlaubnis und Entwicklung der Mine. Es wird mindestens zwei Jahre vor Abschluss dieser Phase sein, wenn Operationen beginnen können. Die japanische Regierungsölfirma und die vietnamesische Regierung Ölgesellschaft haben Explorations- und seismische Erhebungen ihrer Onshore-Blöcke durchgeführt, was darauf hindeutet, dass sie in naher Zukunft mit dem Bohren beginnen werden.

Ausbildungszentrum für Bekleidungsarbeiter
 
Das Cambodia Garment Training Center Institute (CGTI)  richtet sich an Facharbeiter und Techniker in der Bekleidungs- und Textilindustrie und ist ein Trainingsort, an dem sie intensivere Fähigkeiten für die Produktivitätsentwicklung gewinnen können. Die Bekleidungsindustrie waechst seit Jahrzehnten, hat eine Million Menschen beschäftigt und traegt damit erheblich zum Wirtschaftswachstum des Landes bei.  Die CGTI wurde von der Garment Manufacturers Association in Kambodscha mit einem weichen Darlehen der französischen Entwicklungsagentur (AFD) gebaut und Anfang 2017 fertig. gestellt.

Es gibt 1.168 Fabriken und Unternehmen in Kambodscha mit mehr als einer Million Arbeiter. Z.B. betrugen Exporte aus der Bekleidungsindustrie nur 200 Millionen Dollar in der Vergangenheit, aber jetzt mehr als 12 Milliarden Dollar. Das ist die Industriepolitik mit der Kambodschas Politiker  arbeiten um Investoren anzuziehen hier zu investieren. Was sowohl dem Land sowie den Investoren viele geldwerte Vorteile bringt.

Wirtschaftszone mit Tiefsee-Container-Hafen Sihanoukville
 
Die Sonderwirtschaftszone Sihanoukville (SSEZ) 220 km von der Hauptstadt Phnom Penh, ist Kambodschas größte Sonderwirtschaftszone in Bezug auf Größe und Belegung und umfasst 1.113 Hektar mit über 100 Mietern und 16.000 Mitarbeitern. Der Industriepark ist eine Säule der staatlich unterstützten chinesisch-kambodschanischen Zusammenarbeit.

 

Es gibt 94 chinesische Firmen, 12 Firmen aus Vereinigte Staaten, Irland, Großbritannien, Südkorea.  Mieter aus dem Festland Europa, aus Deutschland, Österreich, Italien und  Frankreich stehen noch aus. Derzeit gibt es 109 Unternehmen in der Zone. Seit 2008 haben rund 92 Unternehmen ihren Betrieb aufgenommen,  einige Firmen stehen noch am Anfang. Fünf FDI Unternehmen bauen Produktionsanlagen und wollen bis Ende 2017 mit der Produktion beginnen. Derzeit gibt es etwa 16.000 Arbeiter in der Sonderwirtschaftszone. Auch ein Ausbildungszentrum das rund 10.000 Personen ausgebildet hat, sowie erweiterte Fähigkeiten und Sprachkurse anbietet.


Unternehmen mieten in der Regel Industrieflächen mit Verträgen zwischen 30 und 50 Jahren. Am Anfang gab es nur 20 oder 30 Mieter die Fabriken mieteten, weil sie nicht so viel riskieren wollten. Aber später mieteten sie Land und bauten ihre eigene Fabrik.

 

Es gibt in ganz Cambodia 27 variable Industrie Parks und Sonderwirtschaftszonen. Abhaengig Investmentprojekt, Groesse, Branche, Mitarbeiterqualifizierung sollte der kuenftige Standort selektiv gewaehlt werden.

Kambodscha  entstehendes “low-cost” Produktions und Fertigungs Land im Aufbruch

Für fortgeschrittene Emerging Countrys wie Malaysia, Thailand, Vietnam sind mittlerweile kleine FDI Projekte nur noch in der Provinz willkommen, da sie sich auf die Montage statt der Hig-Tech Produktion konzentrieren. Die Nutzung für lokale Inhalte ist daher gering. Die FDI Exporte basieren hauptsächlich auf Outsourcing, sie sind arbeitsintensiv, abfallintensiv, schmutzig, das will man dort nicht mehr. Stattdessen will man dort High-Tech und saubere Umwelt. Das ist Kambodschas grosse Chance, weil noch hier vieles am Anfang steht. Ein neu entstehendes “low-cost” Produktions- und Fertigungs Land im Aufbruch.

Produktionsservice-Vietnam hat in Cambodia Projektbueros in Phnom Penh und Sihanoukville

Compiled by Dipl.-Ing. Alex Narr, Executive Consultant & Scout of www.produktionsservice-vietnam.com a GERMAN ADVISORY FIRM, which supports Western companies since 2005 at  Business Development with Implementation in Vietnam, Cambodia, Laos, Myanmar, based in Industrial-Belt of Ho Chi Minh City. In Cambodia Projektbueros in Phnom Penh und Sihanoukville